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Abmahnfalle Grundpreisverordnung

Aus Wikipedia:

"Die Grundpreisverordnung ist ein Bestandteil der deutschen Preisangabenverordnung (PAngV).
Die Preisangabenverordnung verlangt, dass im Handel mit Endverbrauchern nicht nur der Endpreis, sondern auch der umgerechnete Preis je Mengeneinheit (Grundpreis) in unmittelbarer Nähe des Endpreises anzugeben ist, wenn Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden."

Anlass

Ein Kunde erhielt eine Abmahnung, weil er ein Stück Spraydose mit 150 ml Inhalt in seinem Shop anbietet. Angeblich ist in diesem Falle auch der Literpreis anzugeben.

Empfehlung

Lesen Sie sich schlau, bevor Sie etwas unternehmen. Die Stellungnahme dieser Kanzlei ist sehr ausführlich, und es lohnt sich, sie genau zu studieren. Ein ganz wichtiger Satz für den aktuellen Anlaß:

"Im vorliegenden Fall könnte zudem fraglich sein, ob die in § 3 des Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) formulierte "Bagatellschwelle" überschritten ist."

Besonders gut gefiel mir der letzte Tipp am Ende der Seite:

"Letzter Tipp: Keine Kurzschlusshandlungen und keine voreiligen Entscheidungen!

Das Abmahnschreiben, welches Sie erreicht hat, fordert von Ihnen eine Reaktion in einer sehr kurzen Zeit. So kurz, dass diese zunächst scheinbar nicht genügt, um sich ausreichend zu informieren. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern und zu voreiligen Entscheidungen treiben.

Insbesondere sollten Sie nicht voreilig einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen  beauftragen. Lassen Sie sich in der ersten Aufregung nicht überreden am Telefon eine Mandatszusage zu erteilen. Einen Auftrag sollten Sie erst nach einer kurzen Überlegungsphase erteilen. Wie sagt man so schön: In der Ruhe liegt die Kraft."

Umsetzung im Shop

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