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Zahlverfahren im eCommerce

Abbruch des Bestellvorgangs während der Zahlung

Das Portal Absatzwirtschaft berichtet über eine Studie des Zahlungsdienstleisters SAGE Pay. Demnach springen in Deutschland 46% aller Kunden in Online-Shops beim Zahlungsvorgang ab. Das ist einerseits nicht allzu verwunderlich, denn an dieser Stelle werden sich potentielle Kunden über die Kosten für ihre Wünsche klar. Allerdings liegt es sicher zum Teil auch am allgemeinen Misstrauen auf Grund der vielfältigen Betrugsmeldungen in der Presse, an einer schlechten Bedienbarkeit oder an den individuellen Vorlieben unserer Kunden für ihnen bekannte Verfahren.

Diese misstrauischen oder vielleicht auch unbedarften Interessenten wollen wir natürlich als Kunden gewinnen. Potential sollte da sein: In Großbritannien springen mit 28% deutlich weniger Kunden an dieser Stelle ab als in Deutschland.

Gefahren bei der Kreditkartenabrechnung

Davon abgesehen weist der Bericht eindringlich auf die Gefahren der Kreditkartenabrechung unter Missachtung des "Payment Card Industry Data Security Standards" hin. Erschreckend ist, dass 22% der Befragten angaben, die Zertifizierung nach diesem Standard nicht zu haben, und sogar 46% nicht wussten, ob sie die Standards erfüllen. Dass die Studie eines Zahlungsdienstleisters ergab, dass ein solcher Dienstleister in vielen Fällen günstiger und in allen Fällen sicherer sei, ist nicht verwunderlich.

Nach meiner eigenen Beurteilung der Sachlage stimme ich dieser Aussage unumwunden zu. Allein die geforderte jährliche Sicherheitsprüfung der Infrastruktur eines Händlers, der nicht nur die Technik des Shops, sondern auch den Umgang des Händlers und seiner Mitarbeiter mit den sensiblen Kreditkartendaten umfasst, kann nur für die Giganten der Branche zu einer Ersparnis gegenüber den Kosten eines Payment Providers führen.

Quellen:

Zu PCI (Payment Card Industry Data Security Standard):

 

 

 

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