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Tuning und Monitoring

MySQL

Zur Optimierung der Datenbank sind etliche Statistikdaten auszuwerten. Dazu gehören die folgenden Werkzeuge in die Kiste:

Tuning Primer

Es handelt sich um ein Shell Script, das eine Reihe von Abfrageergebnissen in eine übersichtliche Form bringt und gleich einige Verbesserungsvorschläge macht. Diese Vorschläge können allerdings nur dann einen Sinn ergeben, wenn der DB-Server wenigstens 24 Stunden gelaufen ist, er also Zeit hatte, Daten zusammenzutragen. Es ist zudem ratsam, derartige Maßnahmen zur Steigerung der Performance in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

Ein Beispiel aus der mehrseitigen Ausgabe des Scripts, es handelt sich um die Default-Einstellungen auf einer Testumgebung unter Debian Squeeze in einer OpenVZ-VE:

TABLE CACHE
Current table_open_cache = 64 tables
Current table_definition_cache = 256 tables
You have a total of 337 tables
You have 64 open tables.
Current table_cache hit rate is 0%
, while 100% of your table cache is in use
You should probably increase your table_cache
You should probably increase your table_definition_cache value.

Die hier vorgeschlagenen Parameter lassen sich online umstellen:

set @@global.table_definition_cache=384;
set @@global.table_open_cache=384;

Wer mit OpenVZ arbeitet, sei gewarnt: Für diese Umstellung ist eventuell eine Erhöhung des Parameters dcachesize erforderlich!

Diese weitere Parameter änderte ich im Online Modus:

set @@global.max_heap_table_size=25165824; (24 statt 16MB)
set @@global.tmp_table_size=25165824;
set @@global.max_connections=20; (20 statt 151, bisher wurden max 6 genutzt)

Netzwerk

Linux bietet eine Reihe von Werkzeugen zur Überwachung des Netzwerks an.

iftop

Zeigt die Bandbreite pro Netzwerkinterface und Host, vielleicht wäre Verbindung das bessere Wort. Besonders interessante Ergebnisse bringt das Programm beim Zeitung lesen. Selbst angesehene Tageszeitungen schicken unsere IP-Adressen um die Welt, dass es eine Freude ist. Das tun sie sogar in kritischen Artikeln über den gläsernen Bürger oder die Spähaktionen von NSA und Co. Ich frage mich oft, ob Journalisten wirklich so blöd sind, oder ob es ihnen Spaß macht ihre Leser für dumm zu verkaufen.

iftop -i wlan0

ntop

Der Kern läuft als Dämon im Hintergrund. Dazu gibt es ein Webinterface, das z.B. mit http://localhost:3000 betrachtet werden kann.

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